Dackel und Teckel aus Leipzig in Sachsen. Dackelwelpen vom Züchter.

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Dackel - Teckel - Dachshund
Umgangssprachlich bekannt als Dackel, wird der kleinste aller Jagdhunde in der Jägersprache Teckel genannt oder auch Dachshund. Wie der Name Dachshund schon erahnen läßt, wird der Teckel überwiegend in der Baujagd (Fuchs, Dachs, Marder, Marderhund ) eingesetzt. Inzwischen hat sich der Teckel jedoch auch andere Arbeitsgebiete z.B. Schweiß (Fährtenarbeit), Stöbern oder die Wasserarbeit erobert. Den Teckel zeichnet vor allem seine Wesensstärke und sein Selbstbewußtsein aus. Diese Charaktereigenschaften benötigt er auch, da er durch sein Einsatzgebiet unter der Erde ein Alleinjäger ist und ohne Anleitung, selbständig arbeiten muss. --> siehe auch Jagd
Diese Eigenwilligkeit, die manchmal mit Schwererziehbarkeit verwechselt wird, ist ein hervorstechendes Merkmal der Teckel / Dackel, welches sie auch in der Familie immer als eigenständige Persönlichkeiten erscheinen lassen.
Bei einer liebevollen und konsequenten Erziehung ist der Teckel ein treuer Familien - und Begleithund, der in seinen Familien gerade wegen seiner Charaktereigenschaften beliebt ist. Er gilt als eigenständig, kinderlieb und wachsam. Der überwiegende Teil der Dackel wird heute nicht als Gebrauchshund, sondern als Familienhund geschätzt und gehalten.
In Deutschland wird er im Deutschen Teckelklub (DTK) gezüchtet und hat im FCI die Gruppe 4.
Ursprünglich wurden aus Bracken niederläufige Hunde gezüchtet aus denen der Dachshund hervor ging. Durch verschiedene Einkreuzungen (z.B. Terrier) kristallisierten sich später die verschiedenen Haararten heraus.
Den Dackel / Teckel gibt es heute in drei verschiedenen Größen mit drei unterschiedlichen Haararten :

Kaninchenteckel (Kt) : Kurzhaar-->Rauhhaar-->Langhaar - mit einem Brustumfang (BU) bis 30 cm.
Zwergteckel (Zw): Kurzhaar-->Rauhhaar-->Langhaar - mit einem BU von 30 - 35 cm
Teckel (T): Kurzhaar-->Rauhhaar-->Langhaar - mit einem BU über 35cm
Die Gewichtsobergrenze liegt bei ca. 9 - 10kg.

Rauhaarteckel King von der Wacholderheide / Besitzer H. Fromm Kurzhaarteckel Cilly von.../Besitzer Hr.Lange Langhaarteckel vom Lausenbach/ Besitzer K.Gnausch
Kurzhaarteckel
Cilly vom Laster Hof
Rauhhaarteckel King v.d. Wacholderheide Langhaarteckel vom Lausenbach
Die Rauhhaarteckel findet man in den Farbschlägen :
  • saufarben
  • dunkelsaufarben
  • schwarz / rot
  • dürrlaubfarben
Die Kurzhaarteckel in :
  • rot, rotgelb oder gelb
  • schwarz oder braun mit Brand (gelbe Abzeichen)
  • rot oder gelb mit dunkler Stromung
  • schwarz, rot od. grau mit unregelmäßiger Fleckung (getigert)
Die Langhaarteckel in :
  • rot
  • schwarz/rot
Laut FCI Rassestandard (49.1 und 47.1) sind bei Langhaar und Rauhhaar auch alle Farben des Kurzhaar gestattet, diese sind jedoch selten. Die oben aufgeführten Farbschläge sind die am häufigsten vorkommenden.
Der Deutsche Teckelklub ist nicht nur Mitglied im Verein für Deutsches Hundewesen (VDH), ihm obliegt auch die Erhaltung des Rassestandards und die Führung des Zuchtbuches. Seit dem Gründungsjahr 1888 sind alle Teckel mit Ahnentafel erfasst und heute ist es möglich, alle Abstammungslinien bis in das Jahr 1888 nachzuweisen.

Jeder Züchter im DTK obliegt Kontrollen durch den Verein und hat sich an die Satzungen und Ordnungen zu halten. Gezüchtet werden darf nur mit gesunden Hunden, die genaue Kriterien an Rassestandard (Formwert) und Gesundheit erfüllen müssen. Der Formwert beinhaltet nicht nur das rassetypische Aussehens eines Teckels, es wird auch auf Körperbau, Anatomie und Haarkleid geachtet. Der Formwert wird anlässlich einer Zuchtschau / Ausstellung durch einen anerkannten Richter vergeben. Zusätzlich muß der angehende Züchter eine Augenuntersuchng auf PRA und Katarakt (welche aller 2 Jahre wiederholt werden muss), sowie eine Verhaltensbeurteilung seines Teckels nachweisen.

Erst nach dem Nachweis aller Kriterien erteilt der DTK die Zuchterlaubnis, diese wird auf der Ahnentafel eingetragen. Dies gilt für Hündin und Rüden gleichermaßen. Hat die Hündin gewölft (geworfen), so dürfen die Welpen erst nach Begutachtung durch den Zuchtwart in ihr neues Zuhause "entlassen" werden (Wurfabnahme). Auch die *Zwinger* unterstehen der Kontrolle des Zuchtwarts. Mit "Zwinger" ist nicht die Zwingerhaltung gemeint, sondern die Zucht und der damit verbundene Name, den die Welpen erhalten. Ein *Zwinger* muss vom Zuchtwart abgenommen werden. Hiebei erhält der Zuchtwart einen Überblick über Auslaufmöglichkeiten, Ernährungszustand und artgerechte Haltung der Hunde. Erst nach dem Einverständnis des Zuchtwarts wird ein Zwingereintrag genehmigt.

Und wenn Sie schon immer wissen wollten, was der Unterschied zwischen Teckeln / Dackeln mit Papieren vom DTK /VDH und Teckeln / Dackeln ohne Papieren ist .... in den oberen Abschnitten haben Sie ihn gelesen. Ein Züchter im DTK züchtet ausschließlich und nachweislich mit gesunden, rassetypischen, im Verhalten einwandfreien Elterntieren, die artgerecht gehalten werden und unterzieht sich fortwährenden Kontrollen durch den Verein. Scheuen Sie sich nicht, sich die Ahnentafel der Elterntiere beim Züchter ihrer Wahl zeigen zu lassen !